{"id":1195,"date":"2013-04-11T22:51:32","date_gmt":"2013-04-11T20:51:32","guid":{"rendered":"http:\/\/vereinigung-professioneller-kinderfotografen.de\/blog2\/?p=1195"},"modified":"2014-05-02T14:09:34","modified_gmt":"2014-05-02T12:09:34","slug":"interview-mit-jana-grunberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vereinigung-professioneller-kinderfotografen.de\/blog2\/interview-mit-jana-grunberg\/","title":{"rendered":"Interview mit Jana Gr\u00fcnberg"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1196 aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/vereinigung-professioneller-kinderfotografen.de\/blog2\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/thumb-6.php_.jpeg\" width=\"960\" height=\"344\" srcset=\"https:\/\/vereinigung-professioneller-kinderfotografen.de\/blog2\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/thumb-6.php_.jpeg 960w, https:\/\/vereinigung-professioneller-kinderfotografen.de\/blog2\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/thumb-6.php_-300x107.jpeg 300w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/p>\n<p><strong>1.Seit wann arbeitest du als Fotografin und wie ist es dazu gekommen?<\/strong><\/p>\n<p>2007 habe ich meine Ausbildung zur Portraitfotografin begonnen und 2010 abgeschlossen, seit November 2010 arbeite ich als freie Fotografin.<br \/>\nIm Grunde ist die Fotografie zu mir gekommen, ich h\u00e4tte mir nie tr\u00e4umen lassen, dass ich das mal beruflich machen w\u00fcrde. Aber nach meiner Zeit an der Uni wollte ich etwas ganz anderes probieren, etwas, das mir und meinem Naturell mehr entspricht. Also habe ich mich um eine Ausbildung in einem Fotostudio beworben und man sieht ja, wohin das gef\u00fchrt hat\u2026<\/p>\n<p><strong>2.Was genau willst du auf deinen Fotos festhalten und was kennzeichnet deiner Meinung nach ein gutes Kinderportrait?<\/strong><\/p>\n<p>Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, die sich geduldig in irgendeine Pose stellen lassen. Die kleinen Racker haben da echt keine Lust drauf. Die finden das lustig, dass da jetzt diese Tante mit dem gro\u00dfen schwarzen Fotoapparat vor ihnen rum springt, und bestenfalls beziehen sie mich in ihr Spiel mit ein. In der modernen Kinderfotografie geht es nicht mehr darum, artige, saubere, perfekte Kinder in Szene zu setzen, sondern sie so festzuhalten WIE SIE SIND. Lustig, neugierig, schnell, launisch, authentisch, frech und wahnsinnig laut. Wobei man das ja auf den Fotos zum Gl\u00fcck nicht sehen kann\u2026<br \/>\nWenn man es schafft, das Wesen des Kindes ein St\u00fcck weit einzufangen und die emotionale Verbindung zur Familie darzustellen, hat man einen guten Job gemacht.<\/p>\n<p><strong>3.Wie bereitest du dich auf ein Fotoshooting mit den Kindern vor?<br \/>\n<\/strong><br \/>\nF\u00fcr die Babyshootings muss ich nat\u00fcrlich meinen ganzen Kram zusammenpacken, so dass es fast aussieht, als w\u00fcrde ich bei der Familie einziehen wollen. Bei gr\u00f6\u00dferen Kindern versuche ich im Vorfeld mit der Mutter \u00fcber den Charakter des Kindes zu sprechen, vor allem aber \u00fcber sein Verhalten Fremden gegen\u00fcber, denn nichts anderes bin ich ja f\u00fcr das Kind. Dann kann ich einsch\u00e4tzen, ob ich schnell eine Verbindung aufbauen kann oder ob etwas Bestechung mit Gummib\u00e4rchen notwendig ist.<\/p>\n<p><strong>4.Was inspiriert dich?<\/strong><\/p>\n<p>Wahnsinnig viel. Andere Fotografen nat\u00fcrlich und der Austausch mit ihnen (unser Portal ist wie mein zweites Wohnzimmer mit Gruppenkuscheln und zusammen lachen k\u00f6nnen \u00a0, ganz viel Zeug im Internet, auf Facebook und in den Communities, meine eigene Tochter nat\u00fcrlich und der wertvolle Austausch mit den Familien, die ganz oft von Kunden zu lieben Freunden werden, die mich total unterst\u00fctzen und wertsch\u00e4tzen.<\/p>\n<p><strong>5.Welches war dein bisher intensivstes Erlebnis als Fotograf?<\/strong><\/p>\n<p>Meine beiden ersten Neugeborenen-Shootings mit Ole und Tom Jakob waren schon ziemlich aufregend, und nat\u00fcrlich meine ersten Hochzeiten. Da schlotterten mir doch ziemlich die Knie vor Aufregung, aber ich hoffe, das hat niemand mitbekommen.<\/p>\n<p><strong>6.Wann und weshalb hast du deinen Blog gestartet?<\/strong><\/p>\n<p>Meinen ersten Blogger-Blog habe ich noch mitten in der Ausbildung 2008 gestartet, weil ich einfach eine B\u00fchne und Plattform f\u00fcr meine Arbeiten brauchte. Als Fotograf lebt man vom Publikum, das war mir ziemlich fr\u00fch bewusst. Daraus entstand dann irgendwann der WordPress-Blog, auf dem ich jetzt meinen gesamten Internetauftritt vereine. F\u00fcr mich macht das mehr Sinn, ich brauche nicht noch eine extra Webseite, ich habe gerne alles an einem Ort. Meine Kunden, Freunde und Familie k\u00f6nnen sich dort immer meine aktuellen Arbeiten anschauen, rumst\u00f6bern oder mir eine E-Mail schicken. Seit einiger Zeit kann man mich auch auf Facebook finden und sich dort mit mir befreunden bzw. meine Fanpage abonieren. Ach, ich liebe das Internet, f\u00fcr meine Belange ist es einfach ideal und meine Kunden haben quasi immer einen hei\u00dfen Draht zu mir. Und so soll es auch sein!<\/p>\n<p><em>lieben Dank f\u00fcr das Interview sagt<\/em><\/p>\n<p><em><em>das VPKF Team<\/em><\/em><\/p>\n<p><em><em>mehr Informationen findet Ihr unter<\/em><\/em><\/p>\n<p>http:\/\/gr\u00fcnberg-fotografie.de\/Blog\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; 1.Seit wann arbeitest du als Fotografin und wie ist es dazu gekommen? 2007 habe ich meine Ausbildung zur Portraitfotografin begonnen und 2010 abgeschlossen, seit November 2010 arbeite ich als freie Fotografin. Im Grunde ist die Fotografie zu mir gekommen, ich h\u00e4tte mir nie tr\u00e4umen lassen, dass ich das mal beruflich machen w\u00fcrde. 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