Hast du eine klassische Ausbildung gemacht, oder bist du, wie sehr viele in dem Bereich der Fotografie, als Quereinsteigerin hier gelandet?

Ich bin ein richtiger Quereinsteiger. Nach einem BWL Studium habe ich jahrelang in der Baubranche gearbeitet und wollte eigentlich, um kreativer zu arbeiten, noch Architektur studieren.
Dann hat sich mein Lieblingshobby, die Fotografie, verselbständigt.
Worüber ich sehr glücklich bin!

Was denkst du, dass die Kunden an dir persönlich besonders schätzen?

Meine Geduld. Und, dass meine Fototermine sehr entspannt sind.
Keiner muss sich verstellen, es wird viel gelacht und die Zeit vergeht wie im Flug.
Das sagen jedenfalls oft meine Kunden!

…und was findest du selber an dir und deiner Fotografie gut?

Sich selber zu loben, ist nicht gar so einfach 😉
Aber ich denke, meinen Blick für das Echte. Wirkliche Emotionen und das echte Lachen zu erkennen und dann im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken.
Das ist mir sehr wichtig und das macht für mich meine Bilder aus.
Ich freue mich auch sehr darüber, dass ich es relativ schnell schaffe, Vertrauen aufzubauen und den Menschen, die ich fotografiere,  die Scheu vor der Kamera zu nehmen.
Und wenn ich von einem, zuerst sehr schüchternem Kind, am Ende des Fototermins zum Kindergeburtstag eingeladen werde, ist es eine tolle Bestätigung!

Lässt du dich bewusst inspirieren?
..und wenn ja, wo findest du diese Inspirationen?

Bewusst eigentlich nicht. Mich inspirieren viele Dinge. Filme, Werbung, verschiedene Orte und auch schöne Lichtsituationen. Ich erwische mich häufig dabei, dass ich dann bestimmte Bilder vor mir sehe, die dann im Hinterkopf gespeichert werden.
Bei meinen Kundenterminen kommt die Inspiration von ganz alleine. Nicht zu wissen, was auf mich zukommt, zu gucken und sich immer neu auf die Situation einstellen zu müssen, macht für mich Reiz der natürlichen Fotografie vor Ort aus!

Gibt es einen Fotografen oder eine Fotografin die dich geprägt hat bzw. deren Arbeiten du sehr interessant findest?

Geprägt würde ich nicht sagen.
Aber es gibt Lifestylefotografen, die Bilder aus dem Leben zeigen, die so ungestellt wirken, dass man denken könnte, es sind Schnappschüsse. Was sie natürlich nicht sind. Für mich perfekt!
Aber auch Bilder von berühmten Fotografen wie z.B. Jeanloup Sieff gefallen mir sehr und die Bildbände sehe ich mir immer wieder gerne an.

In welchem Alter fotografierst du die Babys am Liebsten? Eher Neugeboren oder schon etwas handlicher?

Beides! Neugeborene zu fotografieren, ist für mich etwas ganz Besonderes.
Sie haben einen ganz eigenen Zauber und jedes neue Menschenkind ist für mich wie ein Wunder. Es geht so schnell, dass aus einem Neugeborenen ein „richtiges“ Baby wird. Deshalb empfehle ich auch, diese Fotos, wenn möglich, in den ersten 10 Tagen zu machen.
Aber auch schon etwas ältere Babys zu fotografieren, macht mir riesig Spaß.

Wie lange fotografierst du schon beruflich?

Schon ein paar Jahre 😉

Bist du immer noch aufgeregt vor einem Shooting?

Aufgeregt bin ich zum Glück nicht mehr.
Ich werde aber nie vergessen, wie aufgeregt ich vor meinem allerersten Kundenauftrag war!
Jetzt freue ich mich vor jedem Termin darauf, neue Menschen kennenzulernen und für ein paar Stunden an ihrem Leben teilzuhaben.

Gibt es etwas was du fotografisch unbedingt noch machen möchtest?

So einiges! Zum Beispiel würde ich gerne mal auf einem Segelboot Fotos machen.
Ein Fotoshooting in New York ist auch ein Traum von mir.
Und irgendwann einen eigenen Bildband herausbringen. Das wäre toll!

Etwas Technisches: Wie viel Zeit investierst du in die Bildbearbeitung nach dem Shooting?

Manchmal zuviel! Ich bin Perfektionist und mein Anspruch an meine Bilder ist dementsprechend hoch.
Die Zeit der Bildbearbeitung hängt aber auch von den Umständen ab, unter denen die Bilder gemacht wurden.
Fotos die draußen bei perfektem Licht entstanden sind, brauchen nicht viel Nachbearbeitung.
Bilder, die in einer Wohnung während der dunklen Jahreszeit gemacht wurden, dann schon mehr.
Allerdings versuche ich immer die Bilder schon richtig mit der Kamera zu machen und nicht erst am Rechner.

Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Das ist eine schwierige Frage! Ich versuche permanent mich weiterzuentwickeln und Neues auszuprobieren.
Ich hoffe, dass der Spaß, den ich beim Fotografieren habe, in 10 Jahren noch genauso groß ist.
Und, dass ich die Dinge, die ich fotografisch unbedingt machen möchte, auch umgesetzt habe.

lieben Dank für das Interview sagt

das VPKF Team

mehr Informationen findet Ihr unter

http://www.regina-greve-photography.com/

 

1. Nicole, Du lebst und arbeitest in Hamburg. Wo kommst Du ursprünglich her?

Ursprünglich komme ich aus Südhessen. Ich bin dort in der Nähe von Darmstadt aufgewachsen. Nach meiner Ausbildung zur Fotografin habe ich 3 Jahre auf Kreuzfahrtschiffen als Bordfotografin gearbeitet und so meinen Traum von einer Weltreise erfüllt. Danach bin ich direkt nach Hamburg gezogen. Ich brauche die Nähe zum Hafen und zum Meer.

2. Wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Nach dem Abitur war ich für 6 Monate in Kalifornien und habe als Au-Pair-Mädchen gearbeitet. Eine Aktionsausstellung über Fotobücher in der Bibliothek von San José brachte mich dann auf die Fotografie. Ich habe mir eine Spiegelreflex-Kamera ausgeliehen und von da an war klar, dass ich Fotografin werden möchte. Ich habe mich direkt aus den USA in Deutschland beworben und einen Ausbildungsplatz bekommen. Kinder habe ich schon immer sehr gerne fotografiert. Sie sind so echt und unverkrampft – vorrausgesetzt man lässt sie ;o) Mein Stil entwickelt sich ständig weiter. Ich arbeite mit natürlichem Licht und am liebsten draußen in der Natur. Oft entsteht während des Shootings eine Eigendynamik und neue Ideen entstehen.

3. Was ist Deine Motivation?

Das ist ganz einfach. Wenn ich einen Anruf von einer Mama bekomme, die vor Glück immer noch Tränen in den Augen hat nachdem sie die Fotos gesehen hat, dann weiß ich, dass ich den schönsten Beruf der Welt habe. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, Babys & Kinder zu fotografieren und diese Momente für die Ewigkeit festzuhalten. Als Mama weiß ich ja nur zu gut, wie schnell die Kinder wachsen und wie schön es ist, Fotos von Ihnen anzuschauen.

4. Welche Fotografen inspirieren Dich?

Vor 2 Jahren – zu Beginn meiner Selbständigkeit habe ich mir häufig die Fotos von meinen Kolleginnen aus den USA angeschaut. Ich war sehr überrascht, dass dort gar nicht der Kitsch produziert wird, den ich erwartet hatte. Jetzt verlasse ich mich hauptsächlich auf mein Herz und mein Bauchgefühl, um meinen eigenen Stil zu finden.

5. Dein bestes Fotografen-Erlebnis – worauf bist Du besonders Stolz?

Oh – da gibt es viele. Es kommt immer wieder vor, dass ich total beseelt und glücklich von einem Shooting nach Hause komme und es kaum erwarten kann, die Fotos auf dem Rechner zu haben.

6. Auf was freust Du Dich in Deiner Karriere, wo willst Du hin?

Als ich mich vor 2 Jahren selbständig gemacht habe, hätte ich nie gedacht, jetzt schon dort zu sein, wo ich bin. Momentan ist es wichtig für meine Kunden, meine Familie und mich eine gute Work-Life-Balance zu finden. Daran arbeite ich!

7. Welche Musik hörst Du am Liebsten, wenn Du Bilder bearbeitest und für welche Fernsehsendung lässt Du die Arbeit auch mal liegen?

Während der Bildbearbeitung höre ich keine Musik. Ich weiß auch nicht warum, aber ich denke, das würde mich zu sehr ablenken. Ich bin dann meist sehr konzentriert bei der Sache. Dienstags schaue ich gerne CSI-Miami…hihi auch wenn die Farben der Aufnahmen sehr überdreht sind…ich liebe die Beleuchtungs- und Einstellungen der Szenen und würde gerne mal mit am Set dabei sein.

8. Was macht Dich als Mensch besonders bzw. was liebst Du an Dir selbst?

Hm…die erste Frage sollten meine Mitmenschen beantworten. Was ich an mir selbst mag…meine offene Art, mein Ehrgeiz und meine Liebe zum Detail.

9. Ein Schlusswort an Deine potentiellen Kunden:

Wenn Euch meine Fotos und meine Bildsprache gefallen, dann sprecht mich gerne an. Ich freue mich darauf, neue Eltern und Kinder kennen zu lernen und mit meiner Kamera begleiten zu dürfen.

lieben Dank für das Interview sagt

das VPKF Team

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http://www.nicolebartels.com/

 

1.Wie bist Du denn zur Baby- und Kinderfotografie gekommen?

Die kreative Ader habe ich schon in die Wiege gelegt bekommen – doch der Weg bis zur selbstständigen Fotografie war etwas kurvig.

Mein erlernter Beruf ( Floristin) hat mich bis vor ein paar Jahren noch voll und ganz erfüllt.

Nebenbei entwickelte sich die Fotografie immer mehr – erst waren es Naturaufnahmen kombiniert mit Texten, Gedanken, die

Geschenkkarten zierten. Bald schon merkte ich, dass mich auch der „Mensch“ als Fotoobjekt sehr reizt…diese Vielseitigkeit hat einen besondere Anziehungskraft auf mich ausgeübt – tja, und nun habe ich es geschafft, zwei der wunderbarsten Momente im Leben von uns Menschen immer wieder begleiten zu dürfen: bei der Neugeborenenfotografie & bei den Hochzeitsreportagen

2.Wo fotografierst du deine kleinen Kunden am liebsten?

Natürlich Daheim in der vertrauten Umgebung, am besten noch bei Tageslicht.

Gerade bei Babys ist das die beste Lösung! Alles ist vertraut, keine anstrengende Autofahrt usw. !Besonders reizvoll finde ich neben den Homeshootings die Outdoorfotografie, die viel Abwechslung mit sich bringt- es gibt nichts schöneres als eine Familie bei einem Naturspaziergang mit der Kamera zu begleiten!

3.Was freut dich besonders an deinem Beruf?

Ich lieben den Moment, Menschen mit meinen Bildern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern -i hnen besondere Momente festzuhalten, ihnen für die Ewigkeit etwas zu schenken.

Spannend finde ich die vielen neuen Begegnungen – das erweitert den persönlichen Horizont sehr!

4. Steckst du viel Zeit in die Bildbearbeitung?

Oh ja…viel zu viel 🙂 Ich liebe es aus den einzelnen Fotos, kleine individuelle „Kunstwerke“ zu machen, die meine Handschrift tragen – bei aller Bearbeitung soll die Bildaussage und die Natürlichkeit nicht verloren gehen, dafür ist viel Feingefühl nötig.

5. Wie würdest du deinen Bildstil beschreiben?

Emotional – das ist wohl das Wichtigste, ebenso das Kreative und Individuelle

Auf jeden Kunden einzugehen, auch auf seine Wünsche – und trotzdem dem eigenen Stil treu bleiben – das macht meine Arbeit aus!

6.Was sind Deine Lieblingsmotive und warum? Was reizt Dich besonders daran?

Da muss ich wieder auch meine zwei „Eckpfeiler“ zurückkommen – der Zauber der Neugeborenfotografie, und die Aufregung, die

Liebe die bei Hochzeiten in der Luft liegt haben es mir sehr angetan!

7. Bietest du auch Studiofotografie an?

Bewusste habe ich mich am Anfang des Jahres von der Studiofotografie zurückgezogen. On location, im Freien, bei den Kunden daheim mit natürlichem Licht – da ist Leben und Abwechslung…das entspricht meiner momentanen Entwicklung ! Natürlich kann es sein, dass mich mein Weg wieder mal in ein Studio führt….aber im Moment währe es mir zu starr.

8.Was ist für dich ein gutes Bild?

Ein gutes Bild muss berühren….das Herz & die Seele – das Streben nach technischer Perfektion steht bei mir nicht im Vordergrund!

9.Was hast du für Ziele?

Es fällt mir meist schwer Ziele zu fassen, bzw. zu benennen, ob nun im privaten Bereich oder im beruflichen. Ich bin ein Mensch der sehr im Jetzt lebt, im gegenwärtigen Moment steht – was die Zukunft bringt kann ich nicht sagen und möchte ich auch nicht bestimmen. Durch zu viel Pläne geht oft das Leben, die Situation und die Qualität der Gegenwart verloren.

Wenn ich zurückblicke fällt mir immer auf, das letztendlich alles so gekommen ist wie es gut zu mir und zu meinem Leben und meinem Umfeld passt – ohne große Pläne.

Wenn du nach Träumen fragst – ich möchte noch viel Reisen und viele Eindrücke von unserem schönen, vielseitigen Planeten sammeln 🙂

10. Was sind deine Wünsche für 2011?

Weiterhin so liebe, nette Menschen Kennenlernen, die mein Leben bereichern!

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das VPKF Team

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Seit wann fotografierst Du schon?


Ich fotografiere seit meiner Jugend. Damals zusammen mit einer Freundin,
später mit meinem heutigen Mann und seit Ende meines Studiums beruflich.


Hast Du immer schon digital fotografiert?


Mein Mann, den ich über das Fotografieren kennengelernt habe hat viele
alte fotografische Schätze mit in unser gemeinsames Leben gebracht. Wenn
mir danach ist, kann ich also auch analog mittelformat fotografieren,
aber für meine Familien fotografiere ich ausschließlich digital, das
finde ich heute auch praktischer.


Welchen Rolle spielt für Dich die digitale Nachbearbeitung der Bilder?


Vor einigen Tagen fragte mich jemand, ob ich am Computer auch spiele und
mein erster Impuls war „ja“ zu sagen. Tatsächlich „spiele“ ich aber nur
mit Bildbearbeitungsprogrammen.
Meine ehemalige Photoshop Dozentin in den USA sagte einmal: „Photoshop
kann man nur, wenn man es macht!“ und es stimmt. Also spiele ich mit
verschiedenen Möglichkeiten und wenn mir gefällt, was dabei rauskommt,
setze ich diese Techniken bei den nächsten Shootings ein. Ich lege mich
dabei nicht gerne fest. Manche Bilder mag ich gerne zart, andere sehr
kontrastreich, wie es gerade besser passt.


Du bietest Deinen Kunden sowohl Studiofotografie als auch on location
Fotografie an. Worin liegen für Dich jeweils die Vorteile und was
empfiehlst Du Deinen Kunden?


Ich empfehle meinen Kunden auf ihr Bauchgefühl zu hören. Es gibt Familien zu denen passt am besten eine gewisse Art von Lifestyle Fotografie, andere mögen lieber klassische Studiobilder. Ich versuche aber immer auch die Studiosessions thematisch aufzufrischen und etwas wie meine „Selber-essen-Sessions“ für Einjährige anzubieten. Für mich heißt „natürlich“ nicht zwangsläufig „in der Natur“ aber einfach mal strubbelige Haare haben zu dürfen oder die Momente zwischen den Momenten einzufangen.
Im Sommer liebe ich Shootings im Freien mit Wasser, denn das lieben fast alle Kinder und die Motive sind einfach toll!


Worin besteht für Dich der Reiz in der Kinderfotografie?


Kinder machen nicht brav alles was man von ihnen verlangt und gerade deshalb werden ihre Bilder so schön authentisch.


Musst Du mit Tricks bei den Kleinen arbeiten, um sie zu motivieren?


Bei manchen Kindern schon. Ich habe festgestellt, dass singen einen häufig weiter bringt 😉


Kannst Du Dir eigentlich ein Leben ohne Kamera vorstellen?


Ehrlich gesagt, nein. Ich habe auch einfach zu viele Ideen und noch dazu zwei kleine Zwerge die mir privat immer wieder vor die Kamera laufen.
Ich glaube ohne Bilder könnten wir uns an Vieles nicht mehr erinnern, was uns durch Fotos plötzlich wieder ganz präsent wird.
Vielen Dank Monsieur Niepce für diese wunderbare Erfindung 🙂



lieben Dank für das Interview sagt

das VPKF Team

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http://www.judyhohmann.com/

M o r e   i n f o