Anastasia, du bist die Gründerin von dem Kinderfotografen Portal. Stell dich doch kurz mal vor:
Meinen Namen hast du schon verraten,
genau ich heiße Anastasia Folman, bin 30 Jahre alt, verheiratet und habe 2 süße Kinder.

Wie lange gibt es das Portal schon? Was war die Idee, dieses Projekt: „Kinderfotografen Portal“ für Kinderfotografen zu gründen?
Das Portal gibt es schon seit 2007, die Idee war zuerst, unter Kinderfotografen Austausch zu haben und später mehr auch für die Kunden, um unsere Arbeit zu zeigen und natürlich für die Familien damit sie besser einen guten Fotografen in ihrer Gegend finden können.

Wie hat sich deine Seite im Laufe der Zeit entwickelt und wie bist du damit zufrieden?
In den letzten Monaten haben wir wieder einen Zuwachs an Fotografen gewinnen können und wir freuen uns, sehr gute Kinderfotografen dabei zu haben. Genau das wollten wir haben, die guten Fotografen aus Deutschland zu gewinnen und auf dem Portal zu präsentieren.

Hast du ein bestimmtes Ziel oder einen Wunsch für das Kinderfotografen-Portal?
Ich wünsche mir natürlich, dass schon, wenn „Kinderfotografen-Portal“ ausgesprochen wird, jeder sofort weiß, um was es geht und was man dann dort findet, eben richtig gute Kinderfotografen.

Wie und wann hast du die Leidenschaft zur Fotografie für dich entdeckt?
Die Leidenschaft kam bereits im Jugendalter. Erstmals bei der Reise nach England, dann nach der Toskana. Schon damals hab ich mit meiner Spiegelreflexkamera sehr viele Details fotografiert. Das liebe ich auch heute noch.

Kannst du dich noch an dein erstes Fotoshooting erinnern? Was hast du fotografiert und wie erging es dir dabei?
Ja, da kann ich mich noch sehr gut erinnern. Es war ein kleines Mädchen von 6 Monaten, die ich mit der Familie fotografiert habe. Schon damals hab ich bei den Kunden zu Hause in ganz gemütlicher Atmosphäre fotografiert.

Welcher Bereich der Fotografie interessiert dich am meisten, was macht dir besonders viel Spass?
Am meisten interessieren mich die ganz Kleinen, es sind immer sehr schöne spanende Shootings mit viel Gefühl dabei und genau das macht natürlich viel Spaß.

Wie bereitest du dich auf ein Fotoshooting mit Babys und Kindern, sowie Familien vor?
Ich habe immer ein Vorgespräch, bei dem man natürlich abklärt, was sich die Familien genau wünschen, wie alt die Kinder sind, wo das Shooting stattfinden sollte usw. Danach richte ich mich und packe dann entsprechend passende Sachen mit ein.

 

Was beachtest du bei einem Fotoshooting im Umgang mit Babys, Kindern und Familien?
Ich finde es sehr wichtig, dass alle Beteiligten sich bei dem Shooting wohl fühlen und die Fotos auch sehr natürlich rüberkommen.

Welches Licht bevorzugst du in der Fotografie und warum?
Ich bevorzuge das natürliche Licht. Warum? Weil es am schönsten ist, es ist kein enges kleines dunkles Studio, wo die Kinder schon beim hineingehen Angst bekommen. Draußen im Spiel vertieft oder zu Hause in ganz vertrauter Umgebung entsteht eine viel entspanntere Atmosphäre, welche man den Fotos dann auch bildlich ansieht.

Legst du viel oder eher weniger Wert auf die Optimierung deiner Bilder und warum?
Ich bearbeite meine Bilder nicht viel. Natürlich sollen meine Bilder mehr Farbintensität haben, weil das meinen Stil auszeichnet. Aber wichtiger finde ich schon so zu fotografieren, dass man keine störende Elemente im Hintergrund hat .
Und wichtig ist, man sollte die Menschen noch in ihrer Persönlichkeit und natürlichen Ausdrucksweise auf den Bildern erkennen können.

Was oder wen würdest du gerne fotografieren?
Ich würde meine Kinder gerne am Strand unter Palmen fotografieren ;o)

Was wünschst du dir, für dich in der Zukunft, im Bereich der Fotografie
Ich wünsche mir, dass ich mich immer weiterentwickle und nicht auf einem Stand stehenbleibe.

lieben Dank für das Interview sagt

das VPKF Team

mehr Informationen findet Ihr unter

http://www.af-photography.de/

 

1.Seit wann arbeitest du als Fotografin und wie ist es dazu gekommen?

2007 habe ich meine Ausbildung zur Portraitfotografin begonnen und 2010 abgeschlossen, seit November 2010 arbeite ich als freie Fotografin.
Im Grunde ist die Fotografie zu mir gekommen, ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich das mal beruflich machen würde. Aber nach meiner Zeit an der Uni wollte ich etwas ganz anderes probieren, etwas, das mir und meinem Naturell mehr entspricht. Also habe ich mich um eine Ausbildung in einem Fotostudio beworben und man sieht ja, wohin das geführt hat…

2.Was genau willst du auf deinen Fotos festhalten und was kennzeichnet deiner Meinung nach ein gutes Kinderportrait?

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, die sich geduldig in irgendeine Pose stellen lassen. Die kleinen Racker haben da echt keine Lust drauf. Die finden das lustig, dass da jetzt diese Tante mit dem großen schwarzen Fotoapparat vor ihnen rum springt, und bestenfalls beziehen sie mich in ihr Spiel mit ein. In der modernen Kinderfotografie geht es nicht mehr darum, artige, saubere, perfekte Kinder in Szene zu setzen, sondern sie so festzuhalten WIE SIE SIND. Lustig, neugierig, schnell, launisch, authentisch, frech und wahnsinnig laut. Wobei man das ja auf den Fotos zum Glück nicht sehen kann…
Wenn man es schafft, das Wesen des Kindes ein Stück weit einzufangen und die emotionale Verbindung zur Familie darzustellen, hat man einen guten Job gemacht.

3.Wie bereitest du dich auf ein Fotoshooting mit den Kindern vor?

Für die Babyshootings muss ich natürlich meinen ganzen Kram zusammenpacken, so dass es fast aussieht, als würde ich bei der Familie einziehen wollen. Bei größeren Kindern versuche ich im Vorfeld mit der Mutter über den Charakter des Kindes zu sprechen, vor allem aber über sein Verhalten Fremden gegenüber, denn nichts anderes bin ich ja für das Kind. Dann kann ich einschätzen, ob ich schnell eine Verbindung aufbauen kann oder ob etwas Bestechung mit Gummibärchen notwendig ist.

4.Was inspiriert dich?

Wahnsinnig viel. Andere Fotografen natürlich und der Austausch mit ihnen (unser Portal ist wie mein zweites Wohnzimmer mit Gruppenkuscheln und zusammen lachen können  , ganz viel Zeug im Internet, auf Facebook und in den Communities, meine eigene Tochter natürlich und der wertvolle Austausch mit den Familien, die ganz oft von Kunden zu lieben Freunden werden, die mich total unterstützen und wertschätzen.

5.Welches war dein bisher intensivstes Erlebnis als Fotograf?

Meine beiden ersten Neugeborenen-Shootings mit Ole und Tom Jakob waren schon ziemlich aufregend, und natürlich meine ersten Hochzeiten. Da schlotterten mir doch ziemlich die Knie vor Aufregung, aber ich hoffe, das hat niemand mitbekommen.

6.Wann und weshalb hast du deinen Blog gestartet?

Meinen ersten Blogger-Blog habe ich noch mitten in der Ausbildung 2008 gestartet, weil ich einfach eine Bühne und Plattform für meine Arbeiten brauchte. Als Fotograf lebt man vom Publikum, das war mir ziemlich früh bewusst. Daraus entstand dann irgendwann der WordPress-Blog, auf dem ich jetzt meinen gesamten Internetauftritt vereine. Für mich macht das mehr Sinn, ich brauche nicht noch eine extra Webseite, ich habe gerne alles an einem Ort. Meine Kunden, Freunde und Familie können sich dort immer meine aktuellen Arbeiten anschauen, rumstöbern oder mir eine E-Mail schicken. Seit einiger Zeit kann man mich auch auf Facebook finden und sich dort mit mir befreunden bzw. meine Fanpage abonieren. Ach, ich liebe das Internet, für meine Belange ist es einfach ideal und meine Kunden haben quasi immer einen heißen Draht zu mir. Und so soll es auch sein!

lieben Dank für das Interview sagt

das VPKF Team

mehr Informationen findet Ihr unter

http://grünberg-fotografie.de/Blog/

 

Hast du eine klassische Ausbildung gemacht, oder bist du, wie sehr viele in dem Bereich der Fotografie, als Quereinsteigerin hier gelandet?

Ich bin ein richtiger Quereinsteiger. Nach einem BWL Studium habe ich jahrelang in der Baubranche gearbeitet und wollte eigentlich, um kreativer zu arbeiten, noch Architektur studieren.
Dann hat sich mein Lieblingshobby, die Fotografie, verselbständigt.
Worüber ich sehr glücklich bin!

Was denkst du, dass die Kunden an dir persönlich besonders schätzen?

Meine Geduld. Und, dass meine Fototermine sehr entspannt sind.
Keiner muss sich verstellen, es wird viel gelacht und die Zeit vergeht wie im Flug.
Das sagen jedenfalls oft meine Kunden!

…und was findest du selber an dir und deiner Fotografie gut?

Sich selber zu loben, ist nicht gar so einfach 😉
Aber ich denke, meinen Blick für das Echte. Wirkliche Emotionen und das echte Lachen zu erkennen und dann im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken.
Das ist mir sehr wichtig und das macht für mich meine Bilder aus.
Ich freue mich auch sehr darüber, dass ich es relativ schnell schaffe, Vertrauen aufzubauen und den Menschen, die ich fotografiere,  die Scheu vor der Kamera zu nehmen.
Und wenn ich von einem, zuerst sehr schüchternem Kind, am Ende des Fototermins zum Kindergeburtstag eingeladen werde, ist es eine tolle Bestätigung!

Lässt du dich bewusst inspirieren?
..und wenn ja, wo findest du diese Inspirationen?

Bewusst eigentlich nicht. Mich inspirieren viele Dinge. Filme, Werbung, verschiedene Orte und auch schöne Lichtsituationen. Ich erwische mich häufig dabei, dass ich dann bestimmte Bilder vor mir sehe, die dann im Hinterkopf gespeichert werden.
Bei meinen Kundenterminen kommt die Inspiration von ganz alleine. Nicht zu wissen, was auf mich zukommt, zu gucken und sich immer neu auf die Situation einstellen zu müssen, macht für mich Reiz der natürlichen Fotografie vor Ort aus!

Gibt es einen Fotografen oder eine Fotografin die dich geprägt hat bzw. deren Arbeiten du sehr interessant findest?

Geprägt würde ich nicht sagen.
Aber es gibt Lifestylefotografen, die Bilder aus dem Leben zeigen, die so ungestellt wirken, dass man denken könnte, es sind Schnappschüsse. Was sie natürlich nicht sind. Für mich perfekt!
Aber auch Bilder von berühmten Fotografen wie z.B. Jeanloup Sieff gefallen mir sehr und die Bildbände sehe ich mir immer wieder gerne an.

In welchem Alter fotografierst du die Babys am Liebsten? Eher Neugeboren oder schon etwas handlicher?

Beides! Neugeborene zu fotografieren, ist für mich etwas ganz Besonderes.
Sie haben einen ganz eigenen Zauber und jedes neue Menschenkind ist für mich wie ein Wunder. Es geht so schnell, dass aus einem Neugeborenen ein „richtiges“ Baby wird. Deshalb empfehle ich auch, diese Fotos, wenn möglich, in den ersten 10 Tagen zu machen.
Aber auch schon etwas ältere Babys zu fotografieren, macht mir riesig Spaß.

Wie lange fotografierst du schon beruflich?

Schon ein paar Jahre 😉

Bist du immer noch aufgeregt vor einem Shooting?

Aufgeregt bin ich zum Glück nicht mehr.
Ich werde aber nie vergessen, wie aufgeregt ich vor meinem allerersten Kundenauftrag war!
Jetzt freue ich mich vor jedem Termin darauf, neue Menschen kennenzulernen und für ein paar Stunden an ihrem Leben teilzuhaben.

Gibt es etwas was du fotografisch unbedingt noch machen möchtest?

So einiges! Zum Beispiel würde ich gerne mal auf einem Segelboot Fotos machen.
Ein Fotoshooting in New York ist auch ein Traum von mir.
Und irgendwann einen eigenen Bildband herausbringen. Das wäre toll!

Etwas Technisches: Wie viel Zeit investierst du in die Bildbearbeitung nach dem Shooting?

Manchmal zuviel! Ich bin Perfektionist und mein Anspruch an meine Bilder ist dementsprechend hoch.
Die Zeit der Bildbearbeitung hängt aber auch von den Umständen ab, unter denen die Bilder gemacht wurden.
Fotos die draußen bei perfektem Licht entstanden sind, brauchen nicht viel Nachbearbeitung.
Bilder, die in einer Wohnung während der dunklen Jahreszeit gemacht wurden, dann schon mehr.
Allerdings versuche ich immer die Bilder schon richtig mit der Kamera zu machen und nicht erst am Rechner.

Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Das ist eine schwierige Frage! Ich versuche permanent mich weiterzuentwickeln und Neues auszuprobieren.
Ich hoffe, dass der Spaß, den ich beim Fotografieren habe, in 10 Jahren noch genauso groß ist.
Und, dass ich die Dinge, die ich fotografisch unbedingt machen möchte, auch umgesetzt habe.

lieben Dank für das Interview sagt

das VPKF Team

mehr Informationen findet Ihr unter

http://www.regina-greve-photography.com/

 

1. Nicole, Du lebst und arbeitest in Hamburg. Wo kommst Du ursprünglich her?

Ursprünglich komme ich aus Südhessen. Ich bin dort in der Nähe von Darmstadt aufgewachsen. Nach meiner Ausbildung zur Fotografin habe ich 3 Jahre auf Kreuzfahrtschiffen als Bordfotografin gearbeitet und so meinen Traum von einer Weltreise erfüllt. Danach bin ich direkt nach Hamburg gezogen. Ich brauche die Nähe zum Hafen und zum Meer.

2. Wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Nach dem Abitur war ich für 6 Monate in Kalifornien und habe als Au-Pair-Mädchen gearbeitet. Eine Aktionsausstellung über Fotobücher in der Bibliothek von San José brachte mich dann auf die Fotografie. Ich habe mir eine Spiegelreflex-Kamera ausgeliehen und von da an war klar, dass ich Fotografin werden möchte. Ich habe mich direkt aus den USA in Deutschland beworben und einen Ausbildungsplatz bekommen. Kinder habe ich schon immer sehr gerne fotografiert. Sie sind so echt und unverkrampft – vorrausgesetzt man lässt sie ;o) Mein Stil entwickelt sich ständig weiter. Ich arbeite mit natürlichem Licht und am liebsten draußen in der Natur. Oft entsteht während des Shootings eine Eigendynamik und neue Ideen entstehen.

3. Was ist Deine Motivation?

Das ist ganz einfach. Wenn ich einen Anruf von einer Mama bekomme, die vor Glück immer noch Tränen in den Augen hat nachdem sie die Fotos gesehen hat, dann weiß ich, dass ich den schönsten Beruf der Welt habe. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, Babys & Kinder zu fotografieren und diese Momente für die Ewigkeit festzuhalten. Als Mama weiß ich ja nur zu gut, wie schnell die Kinder wachsen und wie schön es ist, Fotos von Ihnen anzuschauen.

4. Welche Fotografen inspirieren Dich?

Vor 2 Jahren – zu Beginn meiner Selbständigkeit habe ich mir häufig die Fotos von meinen Kolleginnen aus den USA angeschaut. Ich war sehr überrascht, dass dort gar nicht der Kitsch produziert wird, den ich erwartet hatte. Jetzt verlasse ich mich hauptsächlich auf mein Herz und mein Bauchgefühl, um meinen eigenen Stil zu finden.

5. Dein bestes Fotografen-Erlebnis – worauf bist Du besonders Stolz?

Oh – da gibt es viele. Es kommt immer wieder vor, dass ich total beseelt und glücklich von einem Shooting nach Hause komme und es kaum erwarten kann, die Fotos auf dem Rechner zu haben.

6. Auf was freust Du Dich in Deiner Karriere, wo willst Du hin?

Als ich mich vor 2 Jahren selbständig gemacht habe, hätte ich nie gedacht, jetzt schon dort zu sein, wo ich bin. Momentan ist es wichtig für meine Kunden, meine Familie und mich eine gute Work-Life-Balance zu finden. Daran arbeite ich!

7. Welche Musik hörst Du am Liebsten, wenn Du Bilder bearbeitest und für welche Fernsehsendung lässt Du die Arbeit auch mal liegen?

Während der Bildbearbeitung höre ich keine Musik. Ich weiß auch nicht warum, aber ich denke, das würde mich zu sehr ablenken. Ich bin dann meist sehr konzentriert bei der Sache. Dienstags schaue ich gerne CSI-Miami…hihi auch wenn die Farben der Aufnahmen sehr überdreht sind…ich liebe die Beleuchtungs- und Einstellungen der Szenen und würde gerne mal mit am Set dabei sein.

8. Was macht Dich als Mensch besonders bzw. was liebst Du an Dir selbst?

Hm…die erste Frage sollten meine Mitmenschen beantworten. Was ich an mir selbst mag…meine offene Art, mein Ehrgeiz und meine Liebe zum Detail.

9. Ein Schlusswort an Deine potentiellen Kunden:

Wenn Euch meine Fotos und meine Bildsprache gefallen, dann sprecht mich gerne an. Ich freue mich darauf, neue Eltern und Kinder kennen zu lernen und mit meiner Kamera begleiten zu dürfen.

lieben Dank für das Interview sagt

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mehr Informationen findet Ihr unter

http://www.nicolebartels.com/

M o r e   i n f o